心 · Über mich
Karate verstehen,nicht nur ausführen.
Ich trainiere und vermittle Karate mit dem Fokus auf Anwendung, Verständnis und echte Entwicklung. Für mich ist Karate kein starres System, sondern ein Prozess, der mit der eigenen Erfahrung wächst.
Pierre Uwe Steinhorst · 1. Dan · Gründer von Shiru Utsuwa
Der Anfang
Ein Kindheitswunsch.
Kämpfen können.
Es begann mit Jean-Claude Van Damme, Street Fighter und den Teenage Mutant Ninja Turtles. Als Sechsjähriger wollte ich eines: kämpfen können. Nicht aus Aggression, sondern aus dem tiefen Wunsch heraus, stark zu sein und mich verteidigen zu können.
Der Moment
Kreide auf Schwarz.
Aus Ausführen wird Verstehen.
Anfang der 2000er Jahre kam Martino Fromm Rhode das erste Mal nach Groß Gievitz. Er malte Skizzen an die Tafel, mit Kreide, präzise, erklärend. Das war der Moment, in dem sich etwas in mir veränderte. Karate war nicht mehr nur Ausführen. Es war Verstehen.
Die größte Hürde auf diesem Weg war nicht die Technik, sondern der Kopf. Der Anspruch, perfekt sein zu wollen, hat mich lange blockiert. Erst als ich aufgehört habe, Perfektion anzustreben, und angefangen habe zu verstehen, hat sich wirklich etwas verändert.

Die Rückkehr
Zurück auf
die Matte.
2023 kam ich zurück. Der Anlass war der Tod meines Vaters. Auf meinem Schwarzgurt trägt er seinen Namen, in japanischen Kanji.
„Die Seele meines Vaters ist immer bei mir.“
Inschrift auf meinem SchwarzgurtHeute
Shiru Utsuwa.
Das Gefäß des Wissens.
Seit Januar 2026 unterrichte ich in Rövershagen unter dem Namen Shiru Utsuwa und gebe meine Erfahrungen und meinen Ansatz im Training weiter.
Gleichzeitig trainiere ich selbst weiter im Karateverein Bushido Rostock e.V. Als Träger des 1. Dan, vor allem aber als jemand, der Karate als fortlaufenden Lernprozess versteht.

Stil & Tradition
Verwurzelt in der
okinawanischen Tradition.
Die Wurzeln unseres Karates liegen im okinawanischen Shorin Ryu, einer der ältesten Karate-Traditionen. Shotokan, geprägt durch Gichin Funakoshi, ist der bekannteste Zweig dieser Familie. Wir trainieren die Tradition aber breiter.
Als Funakoshi das Karate nach Japan brachte, hat er viele Katas nicht nur umbenannt, sondern auch technisch verändert. Wer beide Fassungen kennt, versteht beide besser.
Für mich ist das keine Stilfrage, sondern eine Chance: dieselben Grundprinzipien, aus verschiedenen Winkeln beleuchtet.
Was mich geprägt hat
Zwei
prägende Meister.
Zwei Menschen haben meinen Weg nachhaltig geprägt, nicht nur als Lehrer, sondern als Vorbilder dafür, was es bedeutet, Karate wirklich zu verstehen.
5. Dan
Stephan Trettin
Stephan ist fachlich unheimlich tief in der Materie und schafft es trotzdem, mit seiner persönlichen Art und seinem trockenen Humor genau das zu vermitteln, was man gerade braucht. Er hat mir einmal gesagt:
Es gibt Schüler, die Karate machen wollen. Und Schüler, die im Training eine bestimmte Tür öffnen und Dinge lernen, die anderen verborgen bleiben.
Diesen Satz werde ich nie vergessen. Er hat mir auch den Perfektionismus genommen. Nicht durch ein Gespräch, sondern Stück für Stück im Training, indem er mir gezeigt hat, dass Karate Zeit ist.
8. Dan
Martino Fromm Rhode
Als ich Martino als Kind das erste Mal in der Halle sah, spürte ich sofort diese Aura: Respekt und Bewunderung, ohne dass er ein Wort gesagt hatte. Mit Kreide auf der Tafel erklärte er, wie ein Mae-Geri ausgeführt werden muss, damit er ein Tritt wird und keine bloße Aufwärtsbewegung.
Jahrzehnte später zeigt er dasselbe Prinzip mit einem Holzmodell, das er aus jener Skizze gebaut hat. Geblieben ist die Präzision des Denkens: jede Technik in ihren Phasen, Effizienz ohne Gegenbewegung, jede Folgetechnik schon in der vorherigen vorbereitet.
Mein Ansatz
Was mir im Training
wichtig ist.
Warum es funktioniert
Bewegungen werden nicht einfach wiederholt. Es wird klar, warum sie funktionieren und wogegen sie sich richten.
Wann es sinnvoll ist
Jede Technik hat ihren Moment. Wer ihn kennt, kann sie auch anwenden.
In deinem Tempo
Jeder trainiert anders, lernt anders und entwickelt sich in seinem eigenen Tempo.
Mach mit.
Es lohnt sich.
Komm vorbei und sieh selbst, was passiert. Du brauchst nichts außer Sportkleidung und Lust auf etwas Neues.
Training & Einstieg