FAQ

Häufige Fragen

Alles, was du
wissen möchtest.

Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Training, Einstieg und unsere Philosophie.

Einstieg & Organisation

Das Training ist an eine Mitgliedschaft im SV „47″ Rövershagen e.V. gebunden. Den Mitgliedsantrag kannst du unter sv47.de/downloads herunterladen und einsehen.
Kinder können ab 9 Jahren bei uns trainieren. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht — Karate ist ein lebenslanges Lernen.
Das Training findet in der Sporthalle Rövershagen statt.

Kinder:
Mittwoch & Freitag: 15:00 – 16:00 Uhr
Sonntag (nach Absprache): 18:00 – 19:00 Uhr

Erwachsene:
Freitag: 20:00 – 21:30 Uhr
Sonntag: 18:00 – 19:30 Uhr
Nein — du kannst frei wählen, wann du kommst. Regelmäßiges Training fördert natürlich die Entwicklung, aber es gibt keinen Anwesenheitszwang.
Nein. Auch wenn du noch nie Karate gemacht hast, bist du herzlich willkommen. Wir beginnen gemeinsam von Grund auf.
Zum Einstieg reicht bequeme Sportkleidung, die genug Bewegungsfreiheit bietet, und etwas zu trinken. Einen Gi (Karate-Anzug) brauchst du am Anfang noch nicht — der wird mit der Zeit wichtig, weil er traditionell ist, in Partnerübungen die eigene Kleidung schützt und die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft symbolisiert.
Du machst einfach mit. Es gibt kein gesondertes Probetraining — du kommst, machst mit den anderen mit, und in den ersten Einheiten wird intensiv auf dich als neuen Schüler eingegangen. Das Prinzip bei uns: Mitmachen und voneinander lernen.

Gürtel & Prüfungen

Ja. Bei uns gibt es ein Gürtelsystem, das die eigene Entwicklung widerspiegelt. Die Grade lauten: Weiß-Gelb (9. Kyu), Gelb (8. Kyu), Orange, Grün, Blau, Violett, Braun (drei Stufen) bis zum Schwarzgurt.
Bei regelmäßigem Training kann die erste Prüfung nach etwa vier Monaten abgelegt werden. Die Wartezeiten zwischen den Prüfungen erhöhen sich danach schrittweise auf maximal sechs Monate.
Der Gürtel ist ein Zeichen der eigenen Entwicklung auf dem Weg — nicht mehr und nicht weniger. Praktisch gesehen hält er die Hose fest. Was zählt, ist das Verständnis hinter den Techniken, nicht die Farbe des Gürtels.

Philosophie & Ansatz

Nein — und das ist eine bewusste Entscheidung. Wir vermitteln Karate selbstverteidigungsorientiert. Wettkampf-Karate bewertet Techniken nach äußeren Kriterien und setzt einen einheitlichen Standard voraus, der nicht für jeden Menschen passt. Uns geht es darum, dass du verstehst was du tust — und warum.
Wir vermitteln Karate stark praxis- und partnerübungsbezogen. Viele Partnerübungen, konkreter Selbstverteidigungsbezug, und der Anspruch, dass jede Technik verstanden wird — nicht nur ausgeführt. Es geht nicht darum, Bewegungen zu reproduzieren, sondern die Prinzipien dahinter zu begreifen.
Nach einem Jahr kontinuierlichem Training sollst du grundlegende Prinzipien der Selbstverteidigung verstehen und anwenden können. Nicht als Rezept, sondern als Werkzeug — das du an deine eigenen Voraussetzungen anpassen kannst.

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